FAQ

Allgemeine Fragen zur Praxis

Viele meiner Patienten und Patientinnen kommen, nachdem sie klassische Therapien ausprobiert haben und keine nachhaltige Verbesserung gespürt haben. In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir Ihre Ziele und wählen gemeinsam den passenden Ansatz oder ein Behandlungspaket. 

Meine Preise richten sich nach den üblichen Preisen für Heilpraktikerleistungen. Die Erstanamnese ist ausführlich und kostet €120, egal wie lange sie dauert. Beratungen kosten €90/Stunde.  Paketlösungen biete ich an. Die Kosten für Heilpraktikerleistungen werden je nach Vereinbarung direkt nach der Sitzung, monatlich oder quartalsweise fällig. Einige Krankenkassen erstatten Heilpraktikerleistungen teilweise, vor allem, wenn ein ärztlicher Behandlungsplan vorliegt. Es ist sinnvoll, sich bei Ihrer Versicherung zu erkundigen, welche Leistungen erstattet werden. 

Ja, genau darin liegt meine Stärke. Bewegungstherapie, Lerntherapie, Atemarbeit und Phytotherapie lassen sich flexibel kombinieren. Das Ziel ist ein klarer Plan, der in Ihren Alltag passt.

Die Terminvereinbarung ist unkompliziert. Sie können mich telefonisch, per E-Mail oder über das Buchungsformular auf meiner Website kontaktieren. Gemeinsam besprechen wir Ihre Bedürfnisse und finden einen passenden Termin.

Bitte informieren Sie mich mindestens 24 Stunden im Voraus telefonisch oder per SMS, wenn Sie einen Termin absagen müssen. Bei Nichterscheinen wird eine Gebühr in Höhe von 70% der regulären Konsultationsgebühr erhoben, da ich jedem Patienten und jeder Patientin eine personalisierte Betreuung biete.

Tragen Sie bequeme Kleidung, die einfache Bewegungen ermöglicht, wie z.B. Yogahosen oder Leggings und ein atmungsaktives Oberteil. Es ist wichtig, dass Sie sich während der Sitzung wohlfühlen und sich frei bewegen können. Schichten sind ratsam, falls Ihnen leicht kalt oder warm wird. Achten Sie bitte bei der Aerial Yogatherapie darauf, dass Sie keinen Schmuck, keine Hosen mit Nieten und keine besonders langen Fingernägel tragen.

Nein. Yogatherapie ist kein Glaubenssystem, sondern ein international anerkanntes, evidenzbasiertes Verfahren. Als C-IAYT-zertifizierte Yogatherapeutin habe ich eine mehrjährige Ausbildung mit Prüfungen und klinischen Stunden abgeschlossen. In meiner Praxis arbeite ich wissenschaftlich informiert, praxisnah und in Kooperation mit Arztpraxen, psychologischen Praxen und Schulen. Ich arbeite ganzheitlich, d.h. ich beziehe Atmung, Wahrnehmung, Nervensystem und Bewegung ein. Ich achte auf Zusammenhänge. 

Viele spüren schon nach wenigen Sitzungen erste Effekte – z. B. besseren Schlaf, mehr Beweglichkeit oder weniger Anspannung. Behandlungspakete sind so aufgebaut, dass je nach Thema innerhalb von wenigen Wochen messbare Verbesserungen möglich sind. 

Fragen zu den Schwerpunkten

Naturheilkunde ist eine eigenständige medizinische Praxis, die den Selbstheilungsprozess des Körpers unterstützt und darauf abzielt, Krankheiten durch natürliche Therapien zu verhindern und zu behandeln. Naturheilpraktiker diagnostizieren, behandeln und verhindern sowohl akute als auch chronische Erkrankungen.

Phytotherapie basiert auf der Anwendung von Heilpflanzen, die auf natürliche Weise zur Stärkung der Selbstheilungskräfte des Körpers beitragen. Im Gegensatz zu vielen schulmedizinischen Medikamenten wirken Pflanzenheilmittel oft sanfter und haben weniger Nebenwirkungen. Der Hauptunterschied zwischen einem Heilpraktiker für Phytologie und einem Facharzt für Naturheilkunde liegt in der Ausbildung und dem Behandlungsansatz. Ein Heilpraktiker ist auf Naturheilkunde spezialisiert und wendet ganzheitliche Methoden wie Phytotherapie, an, ohne ein Medizinstudium absolviert zu haben. Er betrachtet den Menschen als Ganzes und konzentriert sich auf individuelle, natürliche Heilverfahren. Ein Facharzt für Naturheilkunde hat ein Medizinstudium abgeschlossen und kombiniert schulmedizinische Diagnosen und Therapien mit naturheilkundlichen Ansätzen. Während Heilpraktiker stärker ganzheitlich arbeiten, integrieren Ärzte oft naturheilkundliche Methoden als Ergänzung zur Schulmedizin.

Yogatherapie und Physiotherapie zielen beide darauf ab, die körperliche Funktion zu verbessern, verfolgen jedoch unterschiedliche Ansätze. Yogatherapie betrachtet den Menschen ganzheitlich und integriert Bewegung, Atemtechniken und Achtsamkeit. Die Ausbildung zum Yogatherapeuten sollte nach einer Grundausbildung erfolgen und etwa 1.200 – 1.600 Stunden über 3 Jahre umfassen. Die Ausbildung zum Physiotherapeuten in Deutschland dauert in der Regel drei Jahre und umfasst etwa 4.400 Stunden.

Die Ausbildung eines Yogatherapeuten ist nicht staatlich geregelt. Internationale Standards, werden vom International Association of Yoga Therapists (IAYT) festgelegt. Nach diesen Standards sollten angehende Yogatherapeuten zunächst mindestens 200-Stunden-Yogalehrerausbildung absolvieren, bevor sie sich weiter spezialisieren. Die Ausbildung zum Yogatherapeuten in einem akkreditierten Programm umfasst mindestens 850 theoretische Stunden und 200 klinische Praxisstunden. Sie dauert mindestens zwei Jahre und endet mit einer Examensarbeit sowie schriftlichen und mündlichen Prüfungen. Nach erfolgreichem Abschluss wird man zum IAYT-Examen zugelassen. Besteht man diese, erhält man die Bezeichnung C-IAYT, die international anerkannt und alle drei Jahre neu überprüft wird.

Faszien sind ein Netzwerk aus Bindegewebe, das den gesamten Körper durchzieht und Muskeln, Organe sowie Knochen umhüllt. Sie sind reich an Rezeptoren, darunter Nozirezeptoren, die Schmerz wahrnehmen, sowie Mechanorezeptoren und Propriozeptoren, die auf Druck, Dehnung und Bewegung reagieren. Faszien enthalten eine Flüssigkeit aus Wasser, Proteoglykanen und Hyaluronsäure, die das Gewebe geschmeidig hält und Reibung zwischen den Schichten minimiert. Durch Stress oder Bewegungsmangel können Faszien verhärten oder verkleben, was Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursacht. Die myofasziale Therapie löst diese Verklebungen, fördert die Durchblutung und verbessert die Beweglichkeit. Sie ist besonders wirksam bei der Behandlung chronischer Schmerzen und Verspannungen.

Aerial Yogatherapie bietet verhaltensauffälligen Kindern eine spielerische, aber strukturierte Umgebung. Durch das Schwingen und die Übungen im Tuch werden Körperwahrnehmung, Selbstregulation und Konzentration gefördert. Die Therapie unterstützt die motorischen Fähigkeiten sowie den Aufbau der Grundspannung und kann helfen, überschüssige Energie abzubauen.

Aerial Yogatherapie und Yogatherapie bieten Kindern Werkzeuge zur Stressbewältigung durch Bewegung, Atemübungen und Achtsamkeit. Die spielerische Natur der Aerial Yogatherapie kann das Selbstvertrauen stärken und die Angst vor Prüfungen mindern.

Aerial Yogatherapie entlastet die Wirbelsäule durch sanfte, unterstützte Umkehrhaltungen, die den Druck auf die Bandscheiben reduzieren. Diese Entlastung kann Schmerzen lindern und die Heilung fördern.

Aerial Yogatherapie ermöglicht Bewegungen in einer schmerzfreien Umgebung, da das Körpergewicht teilweise vom Tuch getragen wird. Dies reduziert den Druck auf die Hüftgelenke und ermöglicht sanfte Mobilisation und Dehnung.

Aerial Yogatherapie kann unter bestimmten Umständen eine sanfte Möglichkeit bieten, das Gleichgewichtssystem zu stimulieren, das Nervensystem zu beruhigen, das Gleichgewicht zu verbessern und Schwindelanfälle zu reduzieren. Hier ist es jedoch äußerst wichtig, zuerst die genaue Ursache des Schwindels zu ermitteln. Schwindel kann viele Formen haben und unterschiedliche Ursachen wie Probleme im Gleichgewichtssystem (vestibuläres System), Haltungsprobleme in der Halswirbelsäule, Durchblutungsstörungen, kardiologische Erkrankungen, neurologische Erkrankungen oder Stress sein. Sobald wir den Schwindeltyp identifiziert haben oder ein ärztlicher Befund hierüber vorliegt, kann Aerial oder normale Yogatherapie gezielt eingesetzt werden, um das Gleichgewichtssystem durch sanfte Bewegungen zu stimulieren, die Muskeln zu entspannen und die Wirbelsäule zu entlasten. Die Schwerelosigkeit im Tuch ermöglicht es, die Wirbelsäule zu dekomprimieren und das Nervensystem zu beruhigen, was besonders bei Haltungsbedingtem oder Stress-induziertem Schwindel hilfreich sein kann. Die Therapie wird individuell angepasst, um sicherzustellen, dass sie sicher und wirksam ist.

Die umfassende Erlaubnis als Heilpraktiker umfasst auch die Berechtigung, Psychotherapie im Rahmen der Sorgfaltspflicht anzubieten. Siehe hierzu bitte auch Nr. 2 oben. Als Heilpraktikerin mit dieser Erlaubnis darf ich sowohl körperliche als auch psychische Erkrankungen behandeln. Ich habe Zusatzausbildungen absolviert, darunter in Verhaltenstherapie, Compassionate Focused Therapy, Kunsttherapie und Lerntherapie. Ich bin in Ausbildung zur Theurapeutin für Dyslexie und Dyskalkulie nach BVL Standards. Diese ergänzenden Qualifikationen ermöglichen es mir, individuell auf die Bedürfnisse meiner Patienten einzugehen und eine ganzheitliche psychotherapeutische Unterstützung, auch als Begleittherapie, anzubieten.

Ja. Viele Erwachsene kommen mit Konzentrationsproblemen, ADHS oder digitalem Stress. Für sie gibt es spezielle Pakete und Kurse wie Lernen lernen für Erwachsene.

Ja. Bei Kindern und Jugendlichen gehört Elterncoaching zum Prozess. Sie lernen, wie Sie Ihr Kind zuhause am besten unterstützen können, damit sich die Fortschritte in der Praxis auch im Alltag festigen.

Damit ist das Zusammenspiel von Nervensystem, Hormonen, Immunsystem und Alltag gemeint. Typisch: Long-COVID, ME/CFS, Burnout, Wechseljahre, hormonelle Dysbalancen, Reizdarmsyndrom, gestörte Darmflora, gestörte Verdauung, Schlafstörungen. Ziel ist nicht Wunderheilung, sondern realistische, nachhaltige Schritte zurück zu Energie und Stabilität.

Wenn die Schlafstörungen ein Begleitsymptom von Schmerzen, ADHS, Erschöpfung oder hormonellen Veränderungen sind, können Atemarbeit, Yoga Nidra und gezielte naturheilkundliche Maßnahmen helfen, den Schlafrhythmus zu stabilisieren.

Ja. Schwindel, Tinnitus oder Gleichgewichtsprobleme hängen eng mit dem Nervensystem zusammen. Mit vestibulären Reizen, sensomotorischem Training und Atemarbeit lassen sich oft spürbare Verbesserungen erreichen.

Ja. Alle Übungen und Methoden werden individuell dosiert. Sie bestimmen das Tempo, und wir achten gemeinsam darauf, Überforderung zu vermeiden. Besonders bei Long COVID oder neurologischen Erkrankungen ist es entscheidend, sanft und strukturiert vorzugehen.